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Angebot erstellen: Freude oder Leid?

Kaffeepause

Kollegen in angeregter Diskussionen

Gerade hat mir wieder ein lieber aber nerviger Handwerkerkollege die Ohren voll gejammert, wie viele Angebote er schreiben muss und „…nie kommt was dabei raus“.

Im ersten Moment hab ich da ja auch Verständnis, denn ein Angebot zu erstellen ist natürlich ein Haufen Arbeit. Das kennt jeder Handwerker.

Andererseits, wir selbst sind doch auch Kunden. Erteilen wir denn Aufträge, ohne vorher ein Angebot zu fordern? Wohl kaum! Jeder hat ein berechtigtes Interesse, zu erfahren, was wird gemacht, wie wird es gemacht und was kostet es. Mal ehrlich, wer ohne diese Infos ein Auftrag erteilt, den würden wir doch insgeheim mindestens als „fahrlässig“ bezeichnen oder?

Was hat es also für einen Sinn, über die Notwendigkeit von Angeboten zu klagen. Ohne Angebot geht es nicht. Wer keine Angebote schreiben will, der kann auch kein selbstständiger Handwerker sein.

Schauen wir also mal genauer hin: zunächst mal, der Kollege ist gewaltig im Irrtum, denn er „muss“ nicht, sondern er „darf“ ein Angebot machen. Im Gegenteil, ein Angebot sehe ich immer als eine Chance. Wenn dann keine Aufträge kommen, okay, dann muss man womöglich mal die Angebote prüfen, denn irgendjemand kriegt die Aufträge ja letztlich.

Zugegeben, es gibt schon eine Menge Dinge rund um dieses Thema, die man berücksichtigen muss und manchmal gibt es durchaus objektive Ungerechtigkeiten. Doch wie gesagt, jammern nützt auch nichts.

Drum sage ich euch, oft genug liegt es auch am Handwerker. Ich meine ja nur, beim Angebot kann man viel falsch machen. Wenn also als nichts klappt, ist es mal angebracht drüber nachzudenken, ob man was besser machen könnte.
Ach und noch eins, der besagte Kollege quengelte dann natürlich auch über den Preiskampf der unqualifizierten Mitbewerber. Da musste ich ihm aber in die Parade fahren: bitte bloß nicht immer mit dem Preis argumentieren.

Ich sage euch, es ist nicht nur der Preis der zählt. Auf dieses billige Argument kann ich mich als qualifizierter Handwerker nicht zurückziehen. Ich bin meinen Preis wert und muss meinen Kunden davon überzeugen. Dann klapp es auch mit dem Auftrag.

Übrigens, ich hatte mir Rat bei meiner Innung geholt. Die hatten ein paar gute Ideen zum Thema Angebot.

Eurer Jay Jay McTacker

Hilfskraft statt Lehrling? Premiumkunde oder Opfer?