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02.01.: Statement für Innung

Handwerk braucht Innung! Innung braucht Handwerker!

Ein Statement von Dr. Harald Schlapp, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der südhessischen Raumausstatterinnungen.

Immer mehr Handwerker, wollen, vermeintlich um Geld zu sparen, nicht Mitglied einer Innung sein. Unbestritten: das ist schlimm und nachteilig für das Handwerk. Dabei geht es aber ausdrücklich nicht um die "schlauen" Quereinsteiger, die ohne echte Qualifikation Handwerksleistungen anbieten, nach dem Motto: so schwer kann das doch nicht sein. Betriebe, die nicht ausbilden und sich nicht für die Entwicklung des Berufs interessieren. Solche Handwerker braucht und will keine Innung.

Es geht vielmehr um die qualifizierten Handwerker. Man darf es nicht beschönigen: den Innungen weht ein strammer Wind entgegen und das zum Teil durchaus berechtigt! Bei einigen Handwerksunternehmern schwindet das Vertrauen in den Nutzen der Innung als regionale Fachorganisation.

Das darf nicht sein! Das Handwerk braucht gerade diese selbstbewussten Handwerker, die etwas auf dem Kasten haben, die Hinterfragen und Forderungen stellen. Diese zu überzeugen, zu gewinnen, zu behalten, ist überlebenswichtig! Nein, nicht für die Innung, sondern für die Zukunft des Handwerks überhaupt.

Es ist schnell dahingesagt, Innungsmitgliedschaft kostet nur und bringt nichts in die Kasse. Sicher, dazu gibt es viele Gegenargumente. Doch dies ist nicht der Punkt, denn Innungsmitgliedschaft ist eben kein reines Rechenexempel! Innungsmitgliedschaft bedeutet Verantwortung zu übernehmen oder zumindest diejenigen ausdrücklich zu unterstützen, die dazu bereit sind! Das kann sich jeder Handwerker leisten!

Die Frage stellt sich: was wird aus dem Handwerk, wenn es mal keine Innungen mit Ehrenamtsträgern mehr gibt? Handwerkern, die Verantwortung wahrnehmen und noch dazu ehrenamtlich für einen Händedruck? Dann werden „Sparfuchs„-Handwerker - leider zu spät - merken, wie wichtig Innungsarbeit doch ist!

Qualität hat ihren Preis, dass versteht jeder. Daher suchen Handwerker anspruchsvolle Kunden. Es bleibt zu hoffen, dass die kritischen Verbraucher ihrerseits darauf achten, ob die von ihnen beauftragten Handwerker eben auch diese wichtige gesellschaftliche Verantwortung annehmen.

Solche Kunden profitieren zudem davon, dass Innungsmitgliedschaft eben auch Innungsqualität bedeutet.

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